Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten
Endoskopische Untersuchung des Schluckaktes / Logopädie
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Logopädie und endoskopische Untersuchung des Schluckaktes

Angehörigen von Betroffenen mit einer Trachealkanüle wird sehr häufig davon abgeraten die Trachealkanüle zu entfernen. Die Argumente es nicht zu tun, sind oftamls mehr als haarsträubend. Sie machen Angst. Somit wird sich der Angehörige nicht trauen die Kanüle entfernen zu lassen. In vielen Fällen eine absolut unnötige Angst. Doch wer will entscheiden was richtig oder was falsch ist ? Was Gefahr bringt oder nicht ? Eine Methode festzustellen ob möglicherweise die Trachealkanüle entfernt werden kann, ist die Untersuchung des Schluckaktes, kurz Fiberendoskopie genannt. Eine microdünner Schlauch, an dessen einen Ende eine Minikamera befestigt ist, wird durch die Nasenhöhle bis Höhe Kehlkopf geschoben. Bis dorthin wo sich der Schluckakt abspielt.Die Kamera überträgt nun diesen Bereich direkt (Kehlkopfbereich) auf einen Monitor. Arzt, Logopäde und Schlucktherapeut können nun gemeinsam mit dem Angehörigen sehen wie der Schluckreflex beim Betroffenen vonstatten geht. Nach entsprechender Auswertung der Ergebnisse durch die Fachleute kann wesentlich leichter eine Entscheidung pro oder contra Trachealkanüle gefällt werden. Außerdem kann der anwesende Logopäde direkt mit dem Arzt die weitere therapeutische Vorgehensweisen und Schwerpunkte abstimmen. In den langen Jahren unserer Hilfe für Betroffene sind nur wenige Fälle bekannt, in denen das Entfernen der Kanaüle nicht empfohlen wurde.

weitere und ausführliche Informationen erhalten Sie unter: 02241-488-0 im MVZ Sieglar oder info@MVZ-Sieglar.de oder internet www.MVZ-Sieglar.de - Ärztlicher Leiter ; Dr. Kley