Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten
Häusliche Pflege
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Häuslich pflegende Angehörige + häusliche Pflege

häusliche Pflege ist nicht einfach, aber einfacher als man uns Angehörigen glaubhaft machen will - was bisher mehr als 65% aller betroffenen Angehörigen aller Altersjahrgänge schafften und schaffen, das schaffen doch auch sie, oder ?

Häusliche Pflege eines Wachkoma-Betroffenen ist ohne weiteres möglich - doch häuslich pflegende Angehörige dieser Betroffenengruppe stehen nicht im Focus der Politik und Öffentlichkeit - sie werden in der Regeln bei zu treffenden politischen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Entscheidungen in Pflege und Betreuung vergessen, übersehen, nicht berücksichtigt und müssen sehen wie sie klar kommen - das muss sich ändern !!!

Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege  ” - Fragen zur häuslichen Pflege

häusliche Pflege bei Wachkoma-Betroffenen ist grundsätzlich möglich und machbar, solange keine plausiblen medizinischen Gründe dagegen sprechen. Die Gründe sollten überprüft und für Angehörige nachvollziehbar sein. Einfach so daher gesagte globale Aussagen der "Fachleute" ändern daran nichts.
Wachkoma alleine ist keine Krankheit sondern ein Zustand- liegt zusätzlich eine Krankheit vor z. Beispiel Diabetes, so ist es ratsam vor einer Entscheidung mit dem Arzt über Möglichkeiten zur Übernahme in häusliche Pflege zu sprechen um das Restrisiko so gering als möglich zu halten. Zusätzlich ist es empfehlenswert einen bereits mit häuslicher Pflege vertrauten Angehörigen zu befragen.
Es sollte jedoch niemals unberücksichtig bleiben, ein Restrisiko bleibt immer bestehen das kann Niemand verhindern.

Jeder Betroffene hat das gesetzliche Recht zur Übernahme in häusliche Pflege - leider bestimmt nur ein durch das Amtsgericht gesetzl. bestellter Betreuer, den Aufenthaltsort des Betroffenen und das auch nur, wenn keine Einschränkungen dem Betreuer obliegen (steht im Betreuungsausweis) -

Gleich in welchen familiären Verhältsnis Sie zum Betroffenen stehen - nur Angehöriger (Ehefrau/Ehemann/Bruder/ Schwester usw.) zu sein reicht nicht aus über den Betroffenen zu bestimmen - nur der vom Amtsgericht gesetzl. bestellte Betreuer bestimmt über das weitere Leben eines Betroffenen - dies ist primär das Wichtigste was ein Angehöriger sofort nach Eintritt des Wachkoma beantragen muss - wir helfen Ihnen dabei

häusliche Pflge und Betreuung muss auch nicht vom Betreuer alleine durchgeführt werden - es gibt viele Möglichkeiten es zu machen - möglicherweise erspart man sich durch häusliche Pflege nicht unerhebliche Kosten einer Zuzahlung für eine Pflegeeinrichtung - wir sagen, erklären und begleiten Sie solange es gewünscht wird

wie man es im Detail machen könnte bzw. sollte, das erklären wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch bzw. Telefonat - es gilt auch hier, wir erhalten von Ihnen eine mail mit der Nachricht das Hilfe und Unterstützung gewünscht ist - die Nachricht an uns sollte auf jeden Fall eine Telefonnummer (nur Festnetznummer) enthalten sowie eine Uhrzeitangabe wann wir sie dort erreichen können

weitere Informationen durch uns in einem persönlichen Gespräch

RF-Gebührenbefreiung

Hallo Angehörige,

lasst es Euch nicht gefallen, sofern Ihr einen Betroffenen in häuslicher Pflege habt. Stellt den Antrag auf Befreiung von den RF-Gebühren, sofern der Betroffene bisher der Gebührenzahler war bzw. ist. Als Wachkoma-Betroffener hat er a) Anspruch auf reduzierte Beitragszahlung und b) sogar auf Antrag die komplette Befreiung unter Heranziehung der bestehenden Härtefallregelung.

Angehörige, die Pflege alleine ohne ambulante Hilfe machen, sollten für sich ebenfalls einen Antrag auf grundsätzliche Befreiung bzw. mindestens zur Reduzierung der RF-Gebühren stellen. Immer unter Einbeziehung der Möglichkeit die Härtefallregelung einzubeziehen. 

Ein Antrag muss grundsätzlich beim ARD ZDF Deutschlandradio -Beitragservice- 50656 Köln per Einschreiben mit Rückantworte gestellt werden. Lasst Euch nicht blocken, sollte dem Antrag nicht entsprochen werden. Das ist Taktik zur Abschreckung. Legt Widerspruch ein.

Außerdem können Angehörige die häusliche Pflege eines schwerstbehinderten Menschen mot mindestens Pflegestufe 3 und ohne Zuhilfenahme ambulanter Dienste, unseren Verein dahingehend unterstützen, in dem sie einfach nur eine Petition an den Wohnort zugehörigen Landtag stellen und darum bitten per Petition eine Entscheidung herbei zu führen. Für NRW hat das unser Verein bereits gemacht. Die Petition wurde angenommen. Das ist zumindest schon einmal ein kleiner Erfolg. Wir werden sehen was wir erreichen. Es wird nicht einfach und schnell gehen, doch wir sind zuversichtlich