Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten
Vergessene im Gesundheitssystem ...
http://www.wachkoma-hilden.de/vergessene-im-gesundheitssystem.html

© 2015 Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten

Vergessene im Gesundheitssystem....

Vergessene im Gesundheitssystem ...

Wer oder was verbirgt sich hinter dieser Behauptung ?

Es sind die häuslich pflegenden Angehörigen von Menschen die mit Liebe, Fürsorge, Zuwendung unter oft katastrophalen Bedingungen aufopferungsvoll Pflege und Betreuung übernehmen und dadurch dem Staat sehr viel Kosten einsparen - es sind vor allen Dingen die Angehörigen, die ohne Zuhilfenahme fremder Dienste und somit alleine und ohne Unterstützung diese belastende Aufgabe dem Staat abnehmen und dafür wenig Entgegenkommen erhalten. Es sind die Angehörigen, die ihre schwerstbehinderten Angehörigen der Pflegestufe 3 pflegen und betreuen. Es sind die Angehörigen die Tagaus Tagein, rund-um-die Uhr, 365 Tage im Jahr ihren Lieben zur Verfügung stehen. Entgegenkommen durch den Staat ? Mitnichten !  Nur wenn Wahlen anstehen, die Politik auch die Stimmen dieser Angehörigen benötigt, werden sie hin und wieder in Reden erwähnt. Dabei bleibt es dann jedoch auch. Deren Probleme anzuerkennen, anzunehmen und nach Lösungen suchen, dafür ist dann keiner Zuständig.

Vergessen von der Politik, von Gesellschaft und Wirtschaft oft unbeachtet, vom Gesundheitssystem ausgeschlossen, zumindest was pflegende Angehörige von Wachkoma-Patienten betrifft, kämpfen sie täglich nervenaufreibend und belastend gegen eine unerträgliche respektlose, verachtende und unwürdige Bürokratie. Mißtrauen, Kontrollen und Bevormundungen sind an der Tagesordnung. Dabei sind es die häuslich pflegenden Angehörigen die dem Staat nicht nur helfen Kosten zu sparen, sie tragen auch dazu bei das "von der Medizin aufgegebene Menschen wie die Wachkoma-Betroffenen" überhaupt eine Chance haben möglicherweise in ein "selbst bestimmtes Leben" zurück kehren zu können - Wachkoma, medizinisch nicht heilbar - bereits kurze Zeit nach dem Erleiden des Schicksals Wachkoma wird diesen Betroffenen "die selbst bestimmte Teilhabe am Leben" auf Lebenszeit abgesprochen - den Verpflichtungen gegenüber Staat und Institutionen wie z. Beispiel Sozialabgaben, Steuern, Energiekostenerhöhungen, Rundfunkgebühren usw. müssen diese Betroffene aber noch nachkommen. Wehe dem der es vergisst. Unnachgiebieg und Gnadenlos fordert der Staat seine (Rechte) Einnahmen. Nur dann, wenn ein Betroffener und seine Angehörigen in das "normale Schema der Bürokratie passt", nur dann kann er mit Kampf, List und oft auch Tücke Hilfe erkämpfen. Verständnis, nicht ! Höchstens von denen die selber Betroffene sind.  

Passt ein Betroffener mit seinen Angehörigen nicht in dieses Schema, was z. Beispiel beim Autor dieser Zeilen der Fall ist, so kann und darf er nicht auf Hilfe hoffen. Schon gar nicht diese erwarten. Hier hilft in der Regel nur die Devise " Hilf Dir selber, dann ist Dir geholfen"  . sich selber helfen zu können bedeutet aber zu wissen wie es geht - zu wissen wohin man sich wenden muss in einer auf Abwehr aufgebauten Bürokratie - bedeutet Kampf um`s Überleben für eine bessere oder stabilere Zukunft - den meisten Menschen ist diese "Durchaltegabe" nicht gegeben - sie haben beim Leben im "Überfluss" nicht gelernt oder vergessen wie man sich selber helfen kann - viele von denen die es können, geben sofort auf wenn auf gestellte Anträge ein ablehnender Bescheid kommt - in der Regel gespickt mit Hinweisen auf irgendwelche Gesetzgebung und unter Androhung von Regressansprüchen usw. - alles Dinge, vorsätzlich auf Abwehr getrimmter Bürokratie -

Wo sind sie denn, unsere "selbsternannten Bundesverbände ?" An der Basis sind sie kaum zu bemerken. Erreicht haben sie auch wenig, um nicht zu sagen nichts. Wichtig ist denen die eigene "Selbstdarstellung", sich wichtig machen, sich lautstark damit brüsten was man alles erreicht hat - dabei merken diese Leute nicht, wie wenig sie von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ernst genommen werden.  Wer kümmert sich um die vielen Nachteile die häuslich pflegende Angehörige hinnehmen müssen ? Keiner dieser sich als "Großartig" bezeichnenden Verbände. Antelle Zusammenarbeit bekämpft man sich. Jeder ist der "Bssere". dabei wird vergessen, wie unwichtig doch die Helfer sind. Allein wichtig ist der hilflose Mensch. Um diese und deren häuslich pflegende Angehörige sollte sich gekümmert werden, dann kommen Erfolge von ganz allein, denn als Zusammhalt sind wir eine Macht. In bestehender Kosntellation werden wir belächelt und nichternst genommen - vorerwähntes basiert auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse des Autors seit 2001 im Umgang mit der Bürokratie als häuslich pflegender Angehöriger eines im Wachkoma befindlichen Sohnes - Ausnahmen gab und gibt es keine