Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten
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zur Person ....

Vorsitzender / zur Person........

Füreinander / Miteinander -engagiert im sozialen Ehrenamt

Das Land Nordrhein-Westfalen würdigt den freiwilligen Einsatz von Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW. Für Herrn Wilfried Breer, mit folgenden Angaben, erstellt im Nachweis "Engagiert im sozialen Ehrenamt" -Landesnachweis NRW 

Herr Wilfried Breer, *1945, wohnhaft in Hilden betätigt sich seit 2001 als betroffener Vater seines im Wachkoma befindlichen Sohnes engagiert zum Thema Wachkoma-Betroffenheit, dessen Ursachen, Probleme und Problemlösungen

Im Jahr 2002 gründete er in NRW die erste für Jedermann zugängliche Selbsthilfegruppe für durch das Schicksal Wachkoma betroffene Angehörige und allgemein am Schicksal Wachkoma Interessierte. Gedacht als Hilfe zur Selbsthilfe, entwickelte sich diese Gruppe sehr schnell zur Anlaufstelle vieler betroffener Angehöriger aus ganz Nordrhrein-Westfalen. Hauptsächlich waren es die häuslich pflegenden Angehörigen die sich der Gruppe anschlossen. Parallel dazu gründete er den Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten. Betroffenen und deren Angehörigen wurde Hilfe, Rat und Unterstützung angeboten, ohne jegliche Verpflichtungen ihm selber, der Gruppe oder dem Verein gegenüber. Es wurde und wird Jedem geholfen.  Getreu der Devise "Hilfe orientiert sich nicht am Geldbeutel, es ist eine Herzensangelegenheit, wird seit dem kostenlos-individuell-neutral -  Hilfe jedem geboten der Hilfe sucht und wünscht. Umfassende eigene Erfahrungen aus häuslicher Pflege seines im Wachkoma befindlichen Sohnes Michael, *1968, ferner ohne Zuhilfenahme ambulanter Dienste, sowie vielen tausend geführten Gesprächen mit hilfesuchenden Angehörigen aus ganz Deutschland und angrenzendem deutschsprachigen Raum, ermöglichen einen Austausch der vielen Probleme und der Suche nach Lösungen - nach 6-jährigem Bestand konnte die Gruppe aufgelöst werden da das Engagement effektiver und sinnvoller und Dank moderner Kommunikationsmittel auch anders funktioniert - Angehörige und Interessiert können sich somit täglich rund um die Uhr, frei vom Zeitdruck, per e-mail oder telefonisch an den Verein wenden und um Hilfe und Unterstützung nachsuchen -Hilfe die Niemandem verwehrt bleibt

Unter dem Motto "Betroffene helfen Betroffenen -Bundesweit -kostenlos-individuell-neutral" gilt Herr Breer seit Jahren nicht nur bei Betroffenen, sonder auch bei allen Medien bundesweit und teilweise auch aus dem Ausland z. Beispiel den Niederlanden, Belgien, Österreich, Italien usw. als fachkompetenter Ansprechpartner zu allen das Schicksal Wachkoma betreffenden Fragen. UNter den Um Hilfe und Unterstützung nachsuchenden sind viele unserer ausländischen Mitbürger. Das Angebot umfasst u.a. Hilfe bei Antragstellung für Heil- und Hilfsmittel, Widerspruchbehandlung, suche nach Problemlösungen, Fragen zu Unterbringung und Kostenübernahme, Pflege/Pflegestufe ,Therapien und alle dieses Schicksal verursachenden Fragen - außerdem gibt Teilnahmen an lokalen Veranstaltungen, Durchführung eigener Veranstaltungen, auf Einladung Gastredner auf Symposien, Durchführung von Seminaren und Schulungen, Informationsgeber vor Auszubildenden einiger Fachpflegeschulen in NRW, Mithilfe bei Diplom- und Bachelorarbeiten, Abi-Abschlüsse, Interviewpartner und viele Dinge mehr runden das Beratungs-* und Hilfsprogramm ab (*keine anwaltliche Beratung) - dies alles geschieht ehrenamtlich und kostenlos zur Tätigkeit der häuslichen Pflege -

Seinen Verpflichtungen in häuslicher Pflege, Betreuung und therapeutischer Begleitung widmet Herr Breer den Hauptteil seiner Zeit -gemeinsam mit seiner Ehefrau pflegt und betreut Herr Breer den Sohn ohne weitere Hilfen -  Vierteljährliche Pflege-kontrollen durch einen zugelassenen Pflegedienst, jährliche Kontrollen durch die Krankenkasse oder MDK sowie einer unregelmäßigen Kontrolle durch den betreuenden Hausarzt, bestätigen den Eltern jedes Jahr auf`s Neue herausragendes Engagement in Pflege und Betreuung mit sehr guten Erfolgen,diese aufopfernde Pflege und Betreuung hat dazu geführt das der Sohn heute noch nach soviel Jahren später sich in einer sehr guten körperlichen Verfassung befindet und organisch "gesund" - auch nicht unerheblichen Anteil daran haben die zusätzlichen Therapien deren Kosten Privat bezahlt werden müssen wie z. Beispiel Musiktherapie, Craniosacrale Therapie, Snoezelen und ganz besonders die Hippotherapie (Reittherapie)

Anzufügen wäre noch :  Sein Sohn ist jedoch nach wie vor ein Wachkoma-Betroffener der sich selber in keiner Weise helfen kann, sich weder äußern noch alleine bewegen kann - sein Zustand ist jedoch so gut, das er seit 2005 wöchentlich 1x am therapeutischen Reiten teilnehmen kann. Einziges anerkanntes Therapiezentrum in NRW welches diese Therapie auch erwachsenen Betroffenen anbietet ist das Therapeutische Reitzentrum Krüger in Langenfeld /NRW  - eine Therapie die nicht nur ihm geholfen, sondern auch anderen Wachkoma-Betroffenen geholfen hat, eine gewisse Stabilität wieder zu erlangen - leider werden die Kosten dieser Therapie nicht von den Kassen übernommen.